. farbstreit lindenau

. hallo gaby, unsere nachbarn ute und andreas haben ihren laden auf der
. merseburger strasse bunt angemalt. auch das pflaster des bürgersteigs
. ist bunt, wofür die beiden aktionskünstler prompt ein bußgeldverfahren
. von der stadt leipzig
angedroht bekommen haben. solange allerdings kein
. substanzschaden vorliegt ist die visuelle veränderung des öffentlichen raums,
. durch die anlieger durchaus erlaubt. ute und andreas wollen sich gegen
. drohungen, busgelder und strafanzeigen wehren, und könnten damit
. ein zeichen für die streetart bewegung in leipzig setzen.
.

.
. am 08.juni findet das 1. merseburger strassenfest statt, an dem ute und andreas
. für unterstützung werben und auf der strasse malen werden.
.
. kunsttanke , merseburger str. 48 , 04177 leipzig
.


4 Antworten auf “. farbstreit lindenau”


  1. 1 N. 04. Juni 2013 um 10:16 Uhr

    WESTKULTUR, WO?
    Dank Künstlern wie Ute Richnow und Andreas Dorn blüht Lindenau auf. Erst kürzlich haben die beiden Betreiber der „Kunsttanke“ Pflastersteine vor ihrem Atelier in der Merseburger Straße bunt bemalt. Ein echter Blickfang ist das geworden und ein willkommener Kontrast zu manch grauer Fassade.
    Einem Nachbarn wurde das Ganze aber nun „zu bunt“. Ihm gefalle die Aktion nicht, beschwerte er sich bei den Künstlern. Kurze Zeit später stand die Polizei vor der Tür. Keine Genehmigung, keine Kunst. Das Verkehrs- und Tiefbauamt forderte später sogar, dass die Farbe wieder entfernt wird. Straßen seien für den Verkehr bestimmt.
    Die Künstler sehen das anders. In ihrem Atelier wollen sie eine Unterschriftenliste auslegen und für den Verbleib der Farbe kämpfen.
    Tatsächlich ist es paradox: Da wirbt die Stadt auf Straßenschildern für die „Westkultur“ und legt den Kreativen dann doch Stolpersteine in den Weg. (al)

  2. 2 jaja 07. Juni 2013 um 12:13 Uhr

    weiß man eigentlich vorher dass das stress gibt.
    …und im nachhinein die tränentrüse drücken.

  3. 3 Luz 26. Juni 2013 um 3:29 Uhr

    sorry, aber so dumm wie diese 2 „künstler“ kann man eig. nicht sein.
    wenn man es schon macht, muss es ja nicht gleich jeder wissen wer es gemacht hat. und sich jetzt mit unterschriftenaktionen aufzublasen ist der witz. wo ist denn da die grenze zw. einem graffiti und einem bemalten pflasterstein? soll jetzt jeder der irgendeinen Schabernack oder Ordungswidrigkeiten/Straftaten begeht, nach seinem subjektiven empfinden entscheiden können was recht ist und was nicht?
    ihr 2 lustigen künstler seid echt unreflektiert und irgendwie egoistisch.
    das ist dieser typische linke -ich bin das opfer und ihr seid alle böse spiesser/nazis/bullen/nazis-reflex.

    schon dumm der welt aufzubrummen das man fusswege anmalt und dann rumheult wenn sich einer gestört fühlt. machts beim nächsten mal nachts in ruhe.

  4. 4 N. 26. Juni 2013 um 22:29 Uhr

    um die busgeldverordnung in leipzig bzw. sachsen zu verändern sollte man schon gesicht zeigen und die sache unterstützt von der öffentlichkeit vor gericht ausstreiten. gaby und ich unterstützen die beiden künstler.

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