. splasher connewitz

. destruct gaby, ein wandbild in connewitz zerstört:
.

.
. schade, wenn man nach hause kommt und die gesamte streetart,
. die ein kuenstler in wochenlanger arbeit an die fassade gemalt hat,
. ausgecrossed ist. die bilder haben connewitz so gezeigt wie ich es kenne, als ort
. an dem alle generationen friedlich zusammenleben. alt-connewitzer und
. zugezogene. anarchisten und buerger. jung und alt. keine ahnung was man
. mit der aktion bezwecken moechte, ich find’s mega wack. (arvid wu)


11 Antworten auf “. splasher connewitz”


  1. 1 N. 27. März 2013 um 11:03 Uhr

  2. 2 hhh 27. März 2013 um 19:53 Uhr

    ich hab in connewitz noch nie gesehen wie ein kind fröhlich schaukelt,
    ein opa im liegestuhl ließt,
    oder jemand mit kapuze auf einer leiter eine wand streicht.
    das ist das was AG „Stadtentwicklung“ und vermieter gerne hätten.
    eine art mischung aus schleußig und südvorstadt. muss ich nicht haben.
    btw. wurden die vielen artists die da in schlafraubender nachtarbeit die wand vorher bemalt hatten,
    auch gnadenlos gecrosst. ich finds gut, alles kaputt schlagen.

  3. 3 Bornaische-Hustler 27. März 2013 um 22:20 Uhr

    noch nie ein fröhliches kind beim schaukeln gesehen in connewitz ?

  4. 4 tee 28. März 2013 um 0:30 Uhr

    Ich würde es auch mal als (dumme) Anti-Gentrifizierungs-Aktion sehen.

    Aber dass hhh in Connewitz noch nie gesehen hat, wie ein Kind fröhlich schaukelt, kann nur daran liegen, dass er nie Spielplätze dort besucht. Selbst auf dem Wiedebachplatz schaukeln fröhlich Kinder. Wobei … das könnte sich in den letzten 2 Jahren auch geändert haben. Müsste man mal wahrscheinlich mal am Zuzug eruieren, der könnte da schlechten Einfluss haben.

    Und wie jemand mit Kapuze eine Wand streicht (ja gut, ohne Leiter) hab‘ sogar ich schonmal gesehen. Und mich treibt es nun wahrlich nicht häufig in diesen Mistkiez.

    Beim Opa im Liegestuhl sehe ich das mehr als Prophezeiung. Kommt. Auf jeden Fall.

  5. 5 tee 28. März 2013 um 0:32 Uhr

    PS: Das Streichen war ein Vorweißen für ein Graffito.

  6. 6 motzi 28. März 2013 um 12:28 Uhr

    ich finds nice, nicht wack. ende der durchsage.

  7. 7 einer von jenen 28. März 2013 um 13:02 Uhr

    Ich kann mich gerade noch nicht entscheiden, ob ich eher das Wandbild oder die Aktion doof finde, meine aber, du trägst ganz schön dick auf von wegen Connewitz als

    ort an dem alle generationen friedlich zusammenleben. alt-connewitzer und zugezogene. anarchisten und buerger. jung und alt.

    Erstens gibt´s ja doch ein bissel Stress zwischen Alt-Connewitzern und Zugezogenen, bzw. einigen schon etwas länger in Connewitz Wohnenden, die nun fürchten, von Berliner Exil-Schwaben weggentrifiziert zu werden, und darum so Aktionen machen.
    Zweitens werden auch in dem Viertel, wo ich wohne, nur ganz, ganz selten alte Leute auf der Straße verkloppt, und sogar ich als Anarchist klaue kleinen Kindern nicht die Lollis. Nur so zum Thema „friedliches Zusammenleben“ – das gibt´s auch anderswo und ist nun nichts sooo Besonderes.

  8. 8 N. 28. März 2013 um 13:42 Uhr

    motzi wars !

  9. 9 N. 28. März 2013 um 14:12 Uhr

    einige altconnewitzer sind durchaus um aussöhnung mit den nachbarn bemüht, die man sich die letzten 20 jahre nur mit drohgebärden vom halse halten konnte. sie haben kinder , machen business, machen lokalpolitik.

    dieses silhouetten-bild fand ich daher ganz repräsentativ für connewitz, wie arvid. eine alleinerziehende mutter, ein geklauter einkaufswagen, jemand mit kapuze macht ein roll up.

    wertung: bild nice, action wack.

  10. 10 Anonymous 30. März 2013 um 3:33 Uhr

    Ich kann alle Positionen verstehen. Bin sowohl Alt-Connewitzer (bis 90) als auch Zugezogener (ab 99), hab also einen wichtigen Teil der stadtteilgeschichtlichen Entwicklung verpasst. Aber so drastisch wie hhh wuerde ich es nicht sehen. Gut, ich war vielleicht etwas vereinfachend in der fast utopischen Darstellung von Connewitz, bin hier auch schon mit dem Baseballschlaeger durch die Gegend gejagt worden. Und die tragische Ermordung von Thuemi wird auch immer ein Teil der widerspruechlichen Geschichte von Connewitz sein. Aber ich glaube trotzdem, dass der Stadtteil einfach sehr facettenreich und spannend ist. Und wer anderer Meinung ist, kann die gern kund tun. Aber er sollte zumindest auch andere Meinungen erlauben, statt die einfach stumm zu bruellen. Meine 50 Cent zu dem Thema.

  11. 11 tee 07. April 2013 um 11:55 Uhr

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


× fünf = zehn