. karawane zieht

. von würzburg, ausgangspunkt des hungerstreiks und der bundesweiten
. kampagne für bessere asyl aufnahme bedingungen, beginnt der marsch
. auf berlin, der protest karawane mit flüchtlingen aus würzburg aub ,
. regensburg und nürnberg, welche ihre forderungen in berlin vertreten
. werden.

. wir wünschen den protestierenden viel erfolg und solidarisieren uns mit
. ihrem anliegen, die abschaffung der residenzpflicht für flüchtlinge,
. asylverfahren zu beschleunigen, dezentrale unterbringung zu ermöglichen,
. den flüchtlingen ein recht auf arbeit zuzugestehen und ihre medizinische
. versorgung sicherzustellen.
. für ein selbstbestimmtes leben!
.
. thecaravan, refugeetentaction, asylstrikeberlin, antirawuerzburg


5 Antworten auf “. karawane zieht”


  1. 1 N. 14. September 2012 um 14:31 Uhr

    The route of the tour :

    Würzburg
    Erfurt 18.09.
    Weißenfels 22.09.
    Leipzig 24.09.
    Wittenberg 27.09.
    Potsdam 02.10
    Berlin 03.10

    The route of the bus tour is:

    Würzburg 8.9
    Frankfurt 9/10.9
    Mainz/Wiesbaden 11.9
    Kassel 12.9
    Köln 13.9
    Bonn 14.9
    Düsseldorf 15/16.9.
    Duisburg 17.9
    Essen 18.9
    Dortmund 19.9
    Büren/paderborn 20.9
    Bielefeld 21.9
    Münster 22.9
    Osnabrück 23.9
    Hildesheim 24.9
    Braunschweig 25.9
    Magdeburg 26.9
    Berlin 27.9

  2. 2 N. 24. September 2012 um 1:05 Uhr

    Demonstration am Dienstag, den 25. September | 12 Uhr | Zschochersche Straße / Karl-Heine Straße (Haltestelle Felsenkeller)

    Liebe Alle,

    an diesem Montag und Dienstag (24./25.9.2012) bekommen wir in Leipzig großartigen Besuch – die Protestkarawane von Asylsuchenden auf dem Fußweg von Würzburg nach Berlin
    (siehe: http:/refugeetentaction.net und ihren Aufruf weiter unten).
    Die Aktivist_innen nehmen große Strapazen auf sich und begeben sich in Gefahr, abgeschoben zu werden,
    um u.a. für ein gleichgestelltes Leben zu kämpfen.

    Wir wollen sie gebührend empfangen und unterstützen.
    Zusammen mit Euch!

    Am Sonntag verbringt die Karawane die Nacht in Makranstädt und bricht Montag Richtung Leipzig auf. Dabei werden die Protestierenden
    die Asylunterkunft in Grünau besuchen um die dort lebenden Flüchtlinge zur Teilnahme am Protestmarsch aufzurufen.
    Am Dienstag, dem 25.09. findet um 12 Uhr eine gemeinsame Demonstration statt. Beginnen wird sie mit einer Pressekonferenz um 11 Uhr an der Ecke Zschochersche Straße / Karl-Heine Straße (Haltestelle Felsenkeller).
    Die Demo endet mit einer Abschlusskundgebung gegen 17 Uhr beim Flüchtlingslager Torgauer Straße 290, wo es danach für alle Essen geben wird.

    Ihr seit herzlich eingeladen, vorbei zu kommen, Kuchen, Geschenke, Spenden und eure Solidarität mitzubringen.
    Die Karawane freut sich auch über Eure Begleitung durch die naziverseuchten Gebiete nach Berlin.

  3. 3 N. 24. September 2012 um 16:55 Uhr

    25.09. Demo als Etappe des Break Isolation March
    ( Dienstag, 12:00 bis 17:00, Karl-Heine-Platz, Leipzig )
    http://www.facebook.com/events/144400495704621/

    Wir solidarisieren uns uneingeschränkt mit den Forderungen der protestierenden Flüchtlinge und fordern im Rahmen dessen dazu auf, sich am Protest und somit der Demonstration am kommenden Dienstag, den 25.09.12 um 12 Uhr zu beteiligen. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir rassistische Alltagspraktiken wie unter anderem das diskriminierende Asylgesetz nicht akzeptieren werden, nicht hier und nirgendwo!!!

    „Wir kämpfen für die Verwirklichung einer auf Gerechtigkeit und Freiheit basierten Welt

    Wir, die streikenden und protestierenden Flüchtlinge in Deutschland, die einen 6-monatigen Kampf hinter sich haben, und uns aktuell in einem Protestmarsch von mehreren Hundert Kilometern befinden, geben bekannt:
    1- Wir werden Abschiebungen abschaffen, weil wir überzeugt sind, dass der Lebensort eines Menschen allein auf seinem individuellen Willen und seiner individuellen Entscheidung beruht und nicht auf die politisch-wirtschaftlichen Verhältnisse der Mächte, die Freiheit und Gerechtigkeit in ihren internationalen Schaufenster täglich zur Schau stellen.
    2- Wir durchbrachen den eingekreisten Bewegungsradius der Residenzpflicht und unterlassen keine Tat, um ihn praktisch abzuschaffen, weil wir überzeugt sind, dass Bewegungsfreiheit eine der elementarsten Menschenrechte ist.
    3- Wir verweigern das erzwungene Leben in den Isolationslagern für Flüchtlinge und die Philosophie einer solchen elenden Erfindung. Das erzwungene Leben in den Isolationslagern gleicht Folter. Wir können nicht mehr Zeuge der tragischen Folgen vom Leben der Menschen in solchen Unterkünften sein.

    Wir setzen einen Endpunkt hinter Unterdrückung und deutlicher Ungleichheit.

    Heute ist wieder ein beschämender und schändlicher Tag für die Politiker_innen Deutschlands. Am Dienstag, den 18.9.2012 flog ein weiteres Flugzeug vom Düsseldorfer Flughafen ab, um unter Ausschluss von Presse und Öffentlichkeit Menschen gegen ihren Willen und ihre Entscheidung zu einem anderen Ort zu bringen. Es geschah eine weitere Massenabschiebung, die wiedermal allen zeigt, dass die Politik auf den Gängen deutscher Parlamente durch politisch-wirtschaftliche Absprachen der Mächtigen entschieden wird und die Trennung von Menschen in „Ausländer_innen“ und „Inländer_innen“ , in „Bürger_innen“ und „Nicht-Bürger_innen“ nach wie vor das Herzstück des politischen Handelns der Politiker_innen bildet. Deshalb sind ihre inhaltlosen Parolen von Gerechtigkeit und Freiheit in internationalen Versammlungen für uns unerträglich anzuhören.
    Nein, dies ist kein Ersuchen. Wir hegen keine Hoffnung, von euch Politiker_innen, von euren geschlossenen Augen und tauben Ohren gesehen oder gehört zu werden. Im Gegenteil diese paar Zeilen sind die Bekanntgabe des aufrechten Willens der Flüchtlinge, die nicht mehr willig sind, mittels unmenschlichen Gesetzen vernichtet zu werden. Die Realisierung der obigen drei Paragraphen soll keine Gnade aus Menschenliebe, sondern ein Muss der menschlichen Gesellschaften im einundzwanzigsten Jahrhundert sein. Wir brachten alles, was wir hatten in einem sechsmonatigem Kampf auf die Straße, um dies zu veranschaulichen.
    Auf die Straße weil dies der Ort ist, an dem sich unterdrückte Körper zusammenschliessen um sich Freiheit und Gerechtigkeit selbst wieder anzueignen, denn Politik gehört den Menschen selbst und nicht Politiker_innen. Wir, die protestierenden und streikenden Flüchtlinge werden die Abschiebungen abschaffen und lassen nicht zu, dass Flüchtlinge durch die deutsche Regierung in ein ungewisses Schicksal geschickt werden. Um den dunklen Schatten von Abschiebung und Exil aus unseren Alpträumen loszuwerden, gibt es keinen anderen Weg als den bedingungslosen Kampf.“

    18. September 2012
    Das Koordinationskomitee der streikenden und protestierenden Flüchtlinge in Deutschland

    refugeetentaction.net
    grenzenlos.antira.info

  4. 4 N. 26. September 2012 um 0:41 Uhr

  5. 5 N. 02. Oktober 2012 um 11:40 Uhr

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