. kiezkiller connewitz

. langsam wirds ungemütlich in connewitz. totsanierung vom kiezkiller
. hildebrandt und jürgens lässt auch in unseren köpfen nur schwarz-weis
. zurück. alle ecken werden von den farben der vergangenheit bereinigt.
. doch wir sollten unser viertel nicht den spekulanten überlassen. ²
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. eine gute zusammenstellung über die entwicklungen der jüngsten tage
. in connewitz auf indymedia : indy-leipzig


9 Antworten auf “. kiezkiller connewitz”


  1. 1 N. 01. November 2011 um 16:22 Uhr

    2 „Leipzig hat das Problemviertel längst den Chaoten überlassen“

  2. 2 THE REAL ANTIFA OF CONNEWITZ 03. November 2011 um 17:28 Uhr

    Die meisten sind ja auch nicht besonders helle.
    Was macht ihr denn tolles außer sich querstellen ?
    Meint ihr wirklich ihr bewirkt was ?
    Wer soll Euch ernst nehmen ?

    Ihr traut euch nicht weil man das euch so eingetrichtert hat.

    Ihr seid RTL 2

  3. 3 N. 03. November 2011 um 17:51 Uhr

    nicht nur querstellen – auch widersetzen !

  4. 4 N. 03. November 2011 um 18:12 Uhr

    häuser renovieren ist ja nun mal kein verbrechen, auch wenn dies gegen den willen der bewohner geschieht. den autoreifen von herrn hildebrandt junior abzustechen löst keine verträge.
    doch es gibt einen politischen willen und vorgaben für die verwaltung um immobillienspekulanten zu fördern. selbstverwaltete bewohnergruppen, hausprojekte und sonstige wohnmodelle werden benachteiligt. hier muss politischer druck erfolgen, hier muss sich was ändern.
    ig connewitz.

  5. 5 N. 13. November 2011 um 16:30 Uhr

    Citynews
    „Der Moment, an dem es kippt“: Angst vor Gentrifizierung im Leipziger Stadtteil Connewitz
    Matthias Puppe

    Foto: Regina Katzer
    Ein Transparent auf der Bornaischen Straße im Leipziger Stadtteil Connewitz.
    Leipzig. Die Stadt ist im Wandel. Aus dem grauen Messestadt-Klotz der späten 1980er Jahre, mit seiner weitgehend maroden Altbausubstanz ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine der attraktivsten Städte Europas gewachsen. Neben der kommunalen Stadtentwicklung und den umfangreichen Investitionen der Immobilienbranche sind diese Veränderungen in Leipzig auch großem individuellen, alternativem Engagement geschuldet. Denn bevor manche Teile der Stadt für finanzkräftige Sanierer interessant wurden, entstand hier schon eine lebendige Stadtteilkultur – so wie beispielsweise in Teilen von Gohlis, in Schleußig, in der Südvorstadt und in Connewitz.

    „Üblicherweise passiert das in Quartieren, die zuvor unsaniert und wenig attraktiv waren und viel Leerstand hatten. Das zog eine bestimmte Art von Bewohnern an: vor allem Kreative und Studenten“, erklärt Thilo Lang. Der gebürtige Schwabe leitet seit Anfang des Monats beim Leipziger Leibniz-Institut für Länderkunde die Abteilung „Regionale Geographie Europas“ und befasst sich auch mit den Auswirkungen von Stadtentwicklung. Studenten und Kreative werten die maroden Stadtteile auf, erklärte der 35-Jährige gegenüber LVZ-Online. Das wecke später auch über die Quartiersgrenzen hinaus Begehrlichkeiten: „Es werden nun auch Leute angezogen, die hier vorher nicht wohnen wollten. Irgendwann kommt es dann zu dem Punkt, wo es kippt und die Menschen, die erst hier gewohnt haben, sich das nicht mehr leisten können“, sagte Lang.

    Gentrifizierung in Leipzig: Protest im „Kiez Windmühlenstraße“ und in Connewitz

    Die Stadtsoziologie hat für dieses Phänomen den Begriff „Gentrifizierung“ ersonnen. In der Öffentlichkeit wird dieser vor allem gebraucht, wenn es um die geräuschvolle Reibung geht, die ein solcher Entwicklungs- und Verdrängungsprozess mit sich bringen kann. In den vergangenen Wochen geriet beispielsweise die Bewohnerkritik an den Sanierungsplänen im „Kiez Windmühlenstraße“ unweit der Innenstadt in die Schlagzeilen. Im Stadtteil Connewitz hat das Aufbegehren schon Tradition. Seit Jahren wird im von alternativen Wohnprojekten und Soziokultur geprägten Stadtteil um den Erhalt des Status quo gerungen.

    FOTOSTRECKEN
    Gaststätte Frau Krause in der Simildenstraße (im Hintergrund Paul-Gerhardt-Kirche)
    Freisitz Frau Krause
    Mathildenstraße

    „Ein herausragendes Beispiel war der Widerstand gegen das große Stadtteilzentrum, das hier einmal gebaut werden sollte. Dann ist der Netto-Markt am Wiedebachplatz auf einer Fläche entstanden, auf dem zuvor ein beliebter Spätverkauf stand. Auch die neu gebauten Stadthäuser, wie etwa in der Auerbachstraße und der Leopoldstraße, werden sehr kritisch wahrgenommen“, berichtet Juliane Nagel (Die Linke). Die Stadträtin hat ihr Abgeordneten-Büro direkt am Connewitzer Kreuz und begleitet die Veränderungen im Stadtteil seit langem in ihrem Weblog .

    Farbbeutelattacken und Zerstörungen – keine zielgerichtete Kritik erkennbar

    Während die Bewohner des „Kiez Windmühlenstraße“ aktuell vor allem mit Petitionen oder Kunstausstellungen um den Erhalt ihres sozioökonomischen Biotops ringen, hat der Gentrifizierungs-Protest in Connewitz aggressivere Formen angenommen. „Die Kritik äußert sich vor allem durch Attacken mit Farbbeuteln oder auch so genannten Teerbomben, die sich noch stärker und unangenehmer an den Häuserwänden verbreiten“, sagt Nagel. Die Leipziger Polizei berichtet zudem von Steinwürfen auf Stadthäuser und zerbrochenen Fensterscheiben, die Stadtverwaltung von Zerstörungswut am örtlichen Bürgeramt, an einem Kindergarten sowie immer wieder am schon erwähnten Netto-Markt.

    Foto: Regina Katzer
    Blick in die Auerbachstraße in Connewitz. Hier wurden moderne Stadthäuser in die Baulücken gesetzt.
    Von wem die Attacken kommen, ist bisher allerdings weitgehend unklar: „Es gibt meines Wissens keine konkrete Gruppe oder Organisation, die sich dazu bekannt hätte“, sagt Juliane Nagel. Auch die Kommune will bisher keine zielgerichteten Aktionen mit einem politischen oder gesellschaftlichen Motiv erkannt haben. Juliane Nagel glaubt allerdings, „dass einige der Einzelpersonen, die zu solchen Mitteln greifen, Angst haben, dass tendenziell immer mehr Besserverdienende nach Connewitz ziehen, sich das Klima im Stadtteil verändert und die bisherigen Bewohner verdrängt werden.“

    Ihrer Meinung nach sind es vor allem die seit 2002 im Quartier gebauten 60 modernen Stadthäuser sowie der Verkauf und die Sanierung diverser Immobilien im Stadtteil, die das Gleichgewicht immer stärker beeinträchtigen. „Durch die Stadthäuser ziehen vermehrt Familien nach Connewitz, wovon viele besser verdienen. Durch die Sanierungen steigen die Mieten – wenn auch bisher in erlaubten Rahmen. Meines Wissens sollen beispielsweise die Wohnungen in der Herderstraße inzwischen 20 Prozent teurer sein, als vorher.“

    Stadthäuser, Sanierungen und lebendige Straßenkultur

    Auch das Klima im Stadtteil verändere sich, sagt Nagel. „Das merkt man etwa am geplanten Streetball-Platz am Connewitzer Kreuz, dessen Bau nun schon mehrfach wegen drohender Lärmbelästigung von Anwohnern verhindert wurde. Dabei war Connewitz bisher vor allem auch Stadtteil mit lebendiger Straßenkultur.“ Den letzten Satz würde wohl auch die Stadtverwaltung unterschreiben. „Connewitz ist und war in soziokultureller Hinsicht schon immer ein sehr bunter und lebendiger Stadtteil, der von dem Miteinander einer Bewohnerschaft mit unterschiedlichsten Lebensentwürfen gekennzeichnet ist“, heißt es aus dem Dezernat für Stadtentwicklung. Connewitz sei allerdings auch sehr heterogen, von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen mit sehr unterschiedlichen Lebensstilen geprägt.

    Bei der Stadterneuerung seien deshalb von Beginn an auch Alteingesessene, Alternative und neue Bewohner gleichermaßen einbezogen worden. „Insbesondere mit der Gründung der Alternativen Wohngenossenschaft Connewitz im Jahr 1996 wurde dem Bedürfnis nach alternativen Wohnformen und deren Erhalt Rechnung getragen“, heißt es aus dem zuständigen Dezernat. Zudem sei bereits 1998 die Interessensgemeinschaft Connewitz ins Leben gerufen worden, in der alternativen Wohnprojekte, Bürgerpolizisten, Sozialarbeiter, ansässige Kultureinrichtungen und zuständigen Ämter regelmäßig miteinander ins Gespräch kommen.

    Leerstand verkleinern – langfristige Perspektiven für Alteingesessene

    zum Thema
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    Vorschlag für Gestaltungsforum: Debatten um Windmühlenstraße gehen weiter
    Quartier Windmühlenstraße in Leipzig: Linke fordert stärkere Beteiligung an den Bauplänen
    Trotzdem konnten die Attacken in Richtung der neuen Bewohner und die zunehmende Sanierungsaktivität im Stadtteil bisher nicht verhindert werden. Auch Stadtentwicklungsforscher Thilo Lang vom Leibniz-Institut weiß von keinem Patentrezept, wie sich der Konflikt künftig ausschließen ließe. „Es ist ja auch gewollt, dass sich der Leerstand verändert, dass die Lücken geschlossen werden und in Quartieren mit städtebaulichen Problemen eine Aufwertung stattfindet. In Leipzig gibt es heute noch weit über 10.000 leer stehende Baudenkmale, die vor dem Verfall zu sichern sind“ sagt Lang.

    Der Wissenschaftler empfiehlt der Kommune, die ansässigen Initiativen im Stadtteil einfach noch stärker zu schützen, ihnen eine langfristige Perspektive zu geben. „Wenn der Druck und die Angst weg sind, verdrängt zu werden, dann ist schon ein großer Schritt getan. Die Stadtverwaltung könnte gezielt Hilfestellung anbieten, damit betroffene Initiativen und Gruppierungen die von ihnen genutzten Immobilien erwerben oder langfristig mieten können“, glaubt der 35-Jährige.

    Seiner Einschätzung nach muss das allerdings zeitnah passieren: „Momentan ist das Fenster hier noch offen, gibt es die Möglichkeit, dass engagierte Leute im Quartier mit den Eigentümern dauerhafte Lösungen finden können.“ Falls das nicht gelinge, werden immer mehr Initiativen und Bewohner Connewitz verlassen müssen. Danach steigere sich der Stress der Verbliebenen mit den neuen Anwohnern. „Ich denke, Connewitz wird dabei eine ähnliche Dynamik erhalten, wie zuvor die Südvorstadt. Dort ist inzwischen fast alles renoviert. Vor der Sanierung mussten die Bewohner ausziehen und danach wurden die Mieten angehoben. So hat sich die Bevölkerung im Quartier fast komplett ausgetauscht“, sagt Thilo Lang.

    © LVZ-Online, 09.11.2011, 13:53 Uhr

  6. 6 N. 30. November 2011 um 14:14 Uhr

    zum weiterlesen : tee , ceh ieh
    http://brennessel.blogsport.de/2011/11/16/feindbildpflege-2011/

    . . . Zu dem Schluss kommt das Conne Island, weil zum einen das Thema „Gentrifizierung“ in Leipzig angekommen ist, und weil zum anderen die Fassade des frisch sanierten Island-Vorderhauses mittels Farbe oder Teer durch die Hände Unbekannter „abgewertet“ wurde.

  7. 7 tee 04. Februar 2012 um 17:10 Uhr
  8. 8 N. 08. Februar 2012 um 1:51 Uhr

    dank dir, den andrej holm haben wir in der gieszer schonmal gesehen
    immerwieder gern

  9. 9 N. 07. Oktober 2013 um 21:32 Uhr

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